Citi-Manager warnt: Zinsen auf Stablecoins könnten Bankeinlagen ähnlich wie in den 1980er Jahren gefährden – Banken drängen auf Schließung des GENIUS-Act-Schlupflochs.
Stabilecoins und ihre möglichen Auswirkungen auf Bankeinlagen: Ein Warnsignal von Citi In der aktuellen Diskussion über die Zukunft von stabilen Kryptowährungen, insbesondere in Bezug auf ihre Verwendung für Zinszahlungen, hat ein hochrangiger Vertreter der Citigroup vor möglichen negativen Konsequenzen für die Bankenlandschaft gewarnt. Der Citi-Executive betonte, dass die Verwendung von Stablecoins zur Zahlung von Zinsen …

Citi-Manager warnt: Zinsen auf Stablecoins könnten Bankeinlagen ähnlich wie in den 1980er Jahren gefährden – Banken drängen auf Schließung des GENIUS-Act-Schlupflochs.
Stabilecoins und ihre möglichen Auswirkungen auf Bankeinlagen: Ein Warnsignal von Citi
In der aktuellen Diskussion über die Zukunft von stabilen Kryptowährungen, insbesondere in Bezug auf ihre Verwendung für Zinszahlungen, hat ein hochrangiger Vertreter der Citigroup vor möglichen negativen Konsequenzen für die Bankenlandschaft gewarnt. Der Citi-Executive betonte, dass die Verwendung von Stablecoins zur Zahlung von Zinsen auf Einlagen dazu führen könnte, dass Bankeinlagen abfließen – ein Phänomen, das in der Finanzkrise der 1980er Jahre beobachtet wurde.
Die befürchteten Auswirkungen dieser Entwicklung könnten die Stabilität des Bankensystems gefährden. Insbesondere könnte ein verstärkter Einsatz von Stablecoins, die oft höhere Zinsen bieten als herkömmliche Bankeinlagen, dazu führen, dass Kunden ihre Gelder abziehen und in digitale Währungen investieren. Diese Dynamik könnte Banken unter Druck setzen, ihre eigenen Zinsen zu erhöhen, um wettbewerbsfähig zu bleiben, was wiederum ihre Ertragssituation belasten könnte.
Um diesen potenziellen Problemen entgegenzuwirken, setzen sich Banken dafür ein, Gesetzeslücken im sogenannten GENIUS Act zu schließen. Dieser Gesetzesentwurf zielt darauf ab, die Regulierung von Stablecoins und deren Integration in das bestehende Finanzsystem zu fördern. Eine Schließung der Lücken könnte dazu beitragen, Klarheit zu schaffen und ein ausgewogenes regulatorisches Umfeld zu gestalten, das sowohl Innovation als auch Stabilität gewährleistet.
Insgesamt zeigt die Diskussion um Stablecoins, dass sich die Finanzmärkte in einem rasanten Wandel befinden. Die Reaktionen der Banken auf diese neuen Entwicklungen werden entscheidend dafür sein, wie diese Technologien in Zukunft integriert werden können, ohne die Stabilität des Finanzsystems zu gefährden. Es bleibt abzuwarten, wie sich die regulatorischen Rahmenbedingungen entwickeln und welche Maßnahmen ergriffen werden, um sowohl Verbraucherschutz als auch das Bankensystem zu stärken.