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Überweisungen nach Afrika werden um 5,4 % auf 41 Milliarden US-Dollar sinken – Covid-19-Pandemie und hohe Versandkosten verantwortlich gemacht – Schwellenländer

Nach den Ergebnissen des Continental Migration Report 2021 sollen die Überweisungen in afrikanische Länder von 44 Milliarden US-Dollar im Jahr 2020 auf 41 Milliarden US-Dollar sinken.

Der Covid-Effekt

Als eine der Hauptursachen für den Rückgang wird erwartungsgemäß die Covid-19-Pandemie identifiziert. Trotz dieses prognostizierten Rückgangs von 5,4 Prozent, ein Bericht von Africa News erklärt dass Überweisungen jetzt „eine größere Widerstandsfähigkeit und Zuverlässigkeit als Kapitalquelle in Afrika zeigen als ausländische Direktinvestitionsströme“.

Folglich empfiehlt der Kontinentale Migrationsbericht 2021, der von der Wirtschaftskommission für Afrika (ECA) in Zusammenarbeit mit der Kommission der Afrikanischen Union (AUC) erstellt wurde, „den Regierungen auf der ganzen Welt, wirksame Maßnahmen zu ergreifen, um Überweisungen angesichts der Unterstützung des Kampfes gegen COVID-19.“

Neben der Pandemie werden Überweisungen nach Afrika weiterhin durch hohe Sendekosten behindert, heißt es in dem Bericht. Wenn beispielsweise 200 US-Dollar auf den Kontinent gesendet werden, entstehen dem Absender durchschnittliche Kosten, die acht Prozent des gesendeten Wertes entsprechen. Diese durchschnittlichen Versandkosten liegen dem Bericht zufolge um mehr als fünf Prozentpunkte über dem Ziel 10 des UN-Ziels für nachhaltige Entwicklung von drei Prozent.

Senkung der Überweisungskosten

Wie der Bericht jedoch feststellt, haben einige afrikanische Länder Schritte unternommen, um die Kosten für Überweisungen zu senken. Einige der ergriffenen Maßnahmen umfassen „lockere Devisenkontrollen, um elektronische und mobile Geldüberweisungen zu reduzierten Kosten zu ermöglichen“.

Der Kontinentale Migrationsbericht 2021 empfiehlt seinerseits, dass die Mitgliedstaaten Migranten und ihre Familien durch die Verabschiedung von Gesetzen und Vorschriften unterstützen, um das Senden und Empfangen von Überweisungen zu erleichtern. Dies könne durch „Förderung des Wettbewerbs zwischen Banken und anderen Überweisungsträgern im Hinblick auf die Einrichtung kostengünstiger Überweisungsmechanismen“ erfolgen.

Erwartungsgemäß lobt der Bericht digitale Überweisungslösungen wie Mpesa, den mobiltelefonbasierten Geldüberweisungsdienst, erwähnt jedoch keine kryptobasierten Lösungen.

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Bildnachweise: Shutterstock, Pixabay, Wiki Commons

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