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SEC und Grayscale diskutieren im März vor Gericht über einen Bitcoin-ETF

Der weltgrößte digitale Vermögensverwalter – Grayscale – wird Berichten zufolge am 7. März seine Argumente vor Gericht bezüglich der möglichen Einführung eines Bitcoin-ETF in den USA vortragen.

Die United States Securities and Exchange Commission (SEC) wird dagegen argumentieren.

Die Klage rückt näher

Grayscale hat mehrfach seine Absicht bekundet, einen börsengehandelten Fonds (ETF) einzuführen, der die Wertentwicklung von Bitcoin in den Vereinigten Staaten nachbildet, bisher jedoch ohne Erfolg. Die S abgelehnt die Markteinführung des Produkts im Juni letzten Jahres und verdoppelte seine Entscheidung einige Monate später.

Craig Salm – Chief Legal Officer von Grayscale – behauptete im Jahr 2021, dass die SEC möglicherweise eine „klare Vision“ von ETFs habe, aber in dieser Angelegenheit eine „angemessene Wahrscheinlichkeit“ annehmen sollte. CEO Michael Sonnenschein ging noch weiter, Gelübde die Aufsichtsbehörde zu verklagen, weil sie die Initiative der Firma zurückgewiesen hat.

Nach jüngsten Abdeckungordnete das Berufungsgericht des District of Columbia beide Seiten an, sich am 7. März vor Gericht zu treffen, um ihren Standpunkt darzulegen. Greyscale vorher erwartet Beginn des Rechtsstreits im zweiten Quartal 2023.

Der digitale Vermögensverwalter verfolgte sein Ziel nach der SEC zugelassen Bitcoin-Futures-unterstützter ETF von ProShares (genannt BITO) im Oktober 2021.

Die zahlreichen Abstürze in der Kryptowährungsbranche im letzten Jahr haben sich negativ auf Grayscale ausgewirkt. Im Gegensatz zu einigen Börsen, die nach dem FTX-Fallout Proof-of-Reserves erstellten, ist es abgelehnt dazu aus Sicherheitsgründen. Das Unternehmen gab auch an, dass sein Depotpartner – Coinbase – regelmäßige On-Chain-Validierungen durchführt:

„Aus Sicherheitsgründen machen wir solche On-Chain-Wallet-Informationen und Bestätigungsdaten nicht über einen kryptografischen Proof-of-Reserve oder ein anderes fortgeschrittenes kryptografisches Abrechnungsverfahren öffentlich zugänglich.“

Es sind Bedenken aufgekommen, dass Grayscale zusätzlichen Schwierigkeiten ausgesetzt sein könnte, da es unter dem Dach der angeschlagenen Digital Currency Group (DCG) steht. Eine ihrer Tochtergesellschaften – Genesis – abgelegt bereits zum Insolvenzschutz.

Mehr Erfolg in Europa

Im Gegensatz zu seinen Problemen mit der amerikanischen Regulierungsbehörde hat Grayscale im vergangenen Sommer einen Krypto-ETF auf dem europäischen Markt eingeführt. Das Produkt, das den „Bloomberg Grayscale Future of Finance Index“ abbildet, besteht aus einer Reihe von Unternehmen des Sektors, darunter Börsen, Miner, Makler, Vermögensverwalter und Technologieunternehmen.

Die Notierung an der Londoner Börse, der deutschen Börse Xetra und der italienischen Borsa Italiana machte das Unternehmen zum ersten amerikanischen Digital Asset Manager, der einen solchen Fonds auf dem alten Kontinent auflegte.

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