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Quentin Tarantino verklagt wegen einer bevorstehenden Auktion von Pulp-Fiction-NFTs –

Quentin Tarantino, der gefeierte Filmregisseur, wird von Miramax, einem Hollywood-Filmproduzenten und -vertriebsunternehmen, wegen der Versteigerung einer Reihe von NFTs im Zusammenhang mit „Pulp Fiction“, einem der beliebtesten Filme des Regisseurs, verklagt. Der Konflikt liegt in der Interpretation, die Miramax aus dem ursprünglichen Vertrag zwischen den Teilen macht, und argumentiert, dass der Verkauf von NFTs keine Veröffentlichung eines Teils des Drehbuchs darstellt.

Miramax verklagt Quentin Tarantino

Miramax, die Hollywood-Filmgesellschaft, verklagt Quentin Tarantino, der gefeierte Filmregisseur, für die bevorstehende Auktion einer Reihe von NFTs zum Thema Pulp Fiction. Tarantino kündigte an, eine Reihe von nie zuvor gesehenen Gegenständen des Films in Form von NFTs zu versteigern, darunter die berühmte handgeschriebene Drehbuchszene „Royale with Cheese“. Die Auktion würde eine Blockchain namens Secret Network verwenden, die es ermöglichen würde, den Inhalt dieser NFTs bis zum Verkauf des Artikels geheim zu halten.

Miramax bestätigt, dass Tarantino zwar die Rechte an jeder gedruckten Veröffentlichung des Drehbuchs besitzt, NFTs jedoch nicht Teil davon sind. In der Klage heißt es:

Der beabsichtigte Verkauf einiger Original-Drehbuchseiten oder -Szenen als NFT ist eine einmalige Transaktion, die keine Veröffentlichung darstellt und jedenfalls nicht im Sinne von „Druckveröffentlichung“ oder „Drehbuchveröffentlichung“ fällt.

Die Klage erklärt weiter, dass das Recht zum Verkauf von NFTs Eigentum von Miramax ist und von diesem kontrolliert wird.

Tarantino wehrt sich

Bryan Freedman, Tarantinos Anwalt, herausgefordert die Gültigkeit der Behauptungen von Miramax, die besagten, dass der Regisseur das Recht hatte, „NFTs seines handgeschriebenen Drehbuchs für Pulp Fiction zu verkaufen, und dieser faule Versuch, ihn daran zu hindern, wird scheitern“. Williams betonte auch, dass die Enthüllung der Details des Vertrags von Miramax mit Tarantino den Ruf des Unternehmens beeinträchtigen werde. Dies bedeutet, dass Tarantino plant, diese Vorwürfe vor Gericht zu bekämpfen.

Dies ist einer der ersten hochkarätigen Fälle, in denen NFTs und Hollywood-Produktionen vor Gericht gehen. Viele andere Berühmtheiten und Künstler haben bereits NFT-Tropfen herausgegeben und veröffentlicht, um den NFT-Wahn, der Anfang dieses Jahres folgte, zu nutzen, um neue und alternative Einnahmequellen zu erschließen. In diesem Sinne erklärte Miramax-Anwalt Bart Williams, dass die Ankündigung von Tarantino den Wert des geistigen Eigentums von Pulp Fiction verwässert.

Williams erklärte:

Diese einmalige Anstrengung entwertet die NFT-Rechte an „Pulp Fiction“, die Miramax durch einen strategischen, umfassenden Ansatz maximieren will.

Was halten Sie vom Rechtsstreit Quentin Tarantino vs. Miramax? Sagen Sie es uns im Kommentarbereich unten.

Bildnachweise: Shutterstock, Pixabay, Wiki Commons

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