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Neues Zahlungssystem zur Stärkung des innerafrikanischen Handels geht in Betrieb – Emerging Markets

Ein neues kontinentweites Zahlungssystem, das darauf abzielt, afrikanische Fiat-Währungen zu stärken und den innerafrikanischen Handel anzukurbeln, wurde kürzlich in Betrieb genommen. Diskussionen über die Aufnahme weiterer afrikanischer Länder sind noch im Gange.

KMU die Hauptnutznießer des Zahlungssystems

Ein neues afrikanisches Zahlungssystem, das Pan-African Payment and Settlement System (PAPSS), ging kürzlich in Ghana in Betrieb und bereitete die Voraussetzungen für seine Einführung auf dem gesamten Kontinent vor. Das Zahlungssystem soll die afrikanischen Fiat-Währungen stärken und den innerafrikanischen Handel ankurbeln.

Das Zahlungssystem – die Idee der Afrikanischen Union, Afreximbank und AfCFTA — ist ein Versuch, die Abhängigkeit afrikanischer Länder vom US-Dollar zu verringern. Allerdings als Techcabal Prüfbericht stellt fest, dass nur sieben Länder – alle Mitglieder der Westafrikanischen Währungszone (WAMZ) – Teil der Pilotphase waren.

Unterdessen legt derselbe Bericht nahe, dass die kleinen bis mittleren Unternehmen (KMU) des Kontinents die Hauptnutznießer des PAPSS-Systems sein könnten. Es fügt hinzu, dass, je mehr Menschen das PAPSS-System nutzen, jährlich geschätzte 5 Milliarden US-Dollar an Einsparungen bei den Abwicklungs- und Transaktionskosten realisiert werden.

Diese Einsparungen wiederum werden es den KMU ermöglichen, zu skalieren, wie Mike Ogbalu, der CEO von PAPSS, erklärt.

„Die Markteinführung markiert einen bedeutenden Meilenstein bei der nahtlosen Verbindung afrikanischer Märkte. Es wird Unternehmen einen neuen Impuls geben, sich einfacher in ganz Afrika zu skalieren, und dem Kontinent voraussichtlich jedes Jahr mehr als 5 Milliarden US-Dollar an Transaktionskosten einsparen“, bemerkte Ogbalu.

Verbesserter grenzüberschreitender Handel

Genau wie Ogbalu, der darauf besteht, dass das neue Zahlungssystem dem Kontinent helfen könnte, Milliarden von Dollar einzusparen, behauptet Pamela Coke-Hamilton, eine Geschäftsführerin des International Trade Centre, dass das neue Zahlungssystem dem afrikanischen Kontinent helfen wird, Handelsbarrieren abzubauen stehen KMU gegenüber. Der Geschäftsführer erklärte:

ITC bereitet Unternehmen darauf vor, von PAPSS zu profitieren, indem es neue Möglichkeiten für Wachstum im grenzüberschreitenden E-Commerce und nachhaltigen Handel schafft.

Der Techcabal-Bericht deutet darauf hin, dass die Diskussionen über die Aufnahme anderer afrikanischer Zentralbanken noch andauern. Der Bericht stellt auch fest, dass Afrika durch das neue Zahlungssystem näher an eine einheitliche Währung für den gesamten Kontinent herangekommen ist.

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Terence Zimwara

Terence Zimwara ist ein preisgekrönter Journalist, Autor und Schriftsteller aus Simbabwe. Er hat ausführlich über die wirtschaftlichen Probleme einiger afrikanischer Länder sowie darüber geschrieben, wie digitale Währungen Afrikanern einen Fluchtweg bieten können.














Bildnachweis: Shutterstock, Pixabay, WikiCommons

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