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IWF sagt, nigerianischer CBDC zieht globales Interesse auf sich und warnt vor damit verbundenen Risiken – Fintech

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat anerkannt, dass die kürzlich eingeführte digitale Währung der nigerianischen Zentralbank (CBDC) das Interesse vieler Institutionen weltweit, einschließlich der Zentralbanken, auf sich zieht. Der Fonds warnt jedoch davor, dass die CBDC Risiken für die Umsetzung der Geldpolitik, die Cybersicherheit, die operative Widerstandsfähigkeit sowie die finanzielle Integrität und Stabilität birgt.

CBDC weckt Interesse

Im neuesten Länderfokus Prüfbericht Der vom Ökonomen Jack Ree verfasste IWF erklärt, warum Nigerias neuer CBDC großes Interesse von der Außenwelt und insbesondere von Zentralbanken auf sich gezogen hat. In dem Bericht stellt der Autor fest, dass die E-Naira im Gegensatz zu Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum strenge Zugriffsrechtekontrollen durch die Zentralbank aufweist. Im Gegensatz zu volatilen Kryptowährungen schöpft der CBDC seinen Wert auch aus der physischen Naira.

Laut IWF hofft die Zentralbank von Nigeria (CBN), dass ihr CBDC der nigerianischen Wirtschaft mehrere Vorteile bringen wird. Zu den geplanten Vorteilen gehören eine stärkere finanzielle Eingliederung und eine Verringerung der Informalität.

CBDC-Boon für Überweisungen

Der Bericht erklärt auch, warum das CBN hofft, dass das CBDC die Überweisungen in das Land ankurbeln wird. Im Bericht heißt es:

Überweisungen werden in der Regel über internationale Geldtransferanbieter (zB Western Union) mit Gebühren zwischen 1 und 5 Prozent des Transaktionswertes getätigt. Es wird erwartet, dass die e-Naira die Überweisungskosten senkt und es der nigerianischen Diaspora erleichtert, Gelder nach Nigeria zu überweisen, indem sie eNaira von internationalen Geldüberweisungsanbietern erhält und sie kostenlos von Geldbörse zu Geldbörse an Empfänger in Nigeria überweist.

Derselbe IWF-Bericht bekräftigt jedoch die gemeinsame Ansicht, dass CBDC-Einlagen tatsächlich als Einlagen bei der Zentralbank fungieren und die Nachfrage nach Einlagen bei Geschäftsbanken verringern könnten. Der Bericht warnt auch vor anderen Risiken im Zusammenhang mit dem CBDC. „Da es sich auf die digitale Technologie verlässt, müssen die mit eNaira verbundenen Cybersicherheits- und Betriebsrisiken gemanagt werden“, schreibt der Autor.

Zusammenfassend heißt es in dem Bericht, dass der IWF, der an der Einführung von e-naira beteiligt war, dem CBN weiterhin mit technischer Hilfe und politischer Beratung zur Verfügung steht.

Stimmen Sie den Kommentaren des IWF zum nigerianischen CBDC zu? Sagen Sie uns Ihre Meinung im Kommentarbereich unten.

Bildnachweise: Shutterstock, Pixabay, Wiki Commons

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