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IOTA verpasst Starttermin für Rebased: Kritische Anleger sehen sich erneut mit enttäuschenden Nachrichten konfrontiert

IOTA: Verzögerungen beim Protokollwechsel zu Rebased

IOTA hat kürzlich seinen Fortschrittsbericht für das erste Quartal 2025 veröffentlicht und dabei bekannt gegeben, dass das Zieldatum für den Protokollwechsel zu IOTA Rebased auf das zweite Quartal verschoben wird. Ursprünglich war ein Start im März geplant, was bei den Anlegern zu einem negativen Marktvertrauen geführt hat.

Das IOTA-Projekt steht vor einer entscheidenden Wende mit dem Wechsel zu Rebased, der darauf abzielt, die technologische Basis von SUI zu übernehmen, um die bestehenden Herausforderungen mit dem veralteten Tanglenet zu überwinden. Diese Entscheidung wurde bereits im November 2024 getroffen, als die IOTA-Stiftung feststellte, dass die Entwicklungsarbeit am alten Protokoll nicht erfolgreich war.

Im Februar bestätigte Dominik Schiener, der CEO der IOTA-Stiftung, den ursprünglichen Starttermin im März für Rebased. Dieses Update war besonders wichtig, da IOTA Rebased Smart Contracts nativ im Netzwerk ermöglichen sollte, was für komplexe Blockchain-Lösungen unerlässlich ist. Zudem soll das bisherige Problem eines zentralen Koordinators durch ein dezentrales System mit bis zu 150 Validatoren behoben werden. Die Verantwortlichen hatten sich von der Umstellung auf die bewährte SUI-Technologie einen bedeutenden Zeitgewinn erhofft.

Laut dem aktuellen Fortschrittsbericht gibt es jedoch noch keinen konkreten Starttermin für IOTA Rebased. Es bestehen Verzögerungen bei der Fertigstellung der Software für die Netzwerkpunkte und es sind Nacharbeiten bei den Sicherheitstests für Smart Contracts erforderlich. Diese Unsicherheiten haben dazu geführt, dass das Vertrauen der Anleger in IOTA schwindet. Nach einem kurzen Preisanstieg im Winter ist der Kurs von IOTA auf unter 0,17 US-Dollar gefallen – ein Niveau, das für viele Anleger unbefriedigend ist. Zum Vergleich: IOTA hatte zu seinen besten Zeiten Ende 2017 über 5 US-Dollar erreicht und beim letzten großen Upgrade auf IOTA 1.5 (Chrysalis) im Frühjahr 2021 zeitweise die Marke von 2 US-Dollar überschritten.

Fazit: IOTA Rebased unter Druck

Die wiederholten Verzögerungen beim Protokollwechsel hin zu IOTA Rebased könnten gravierende Folgen für das Projekt haben. In einem Markt, der tendenziell ansteigt, könnte IOTA den Anschluss verlieren, insbesondere angesichts der Unsicherheiten, die durch wirtschaftliche Faktoren wie drohende Handelskriege entstehen. Die Kritiker zweifeln daran, dass IOTA, als ein "Dinosaurier" unter den Kryptowährungen, mit gewachsenen Kontakten zur Realwirtschaft tatsächlich mit SUI konkurrieren kann.

Die mangelnde Transparenz und Kommunikationsfähigkeit des IOTA-Teams hat in der Vergangenheit oft zu Verwirrung und Skepsis geführt. Der verpasste Starttermin für IOTA Rebased ist ein weiteres Beispiel dafür. Sollte das Projekt nicht bald live gehen, könnte IOTA Gefahr laufen, dass das anfängliche Interesse und die Begeisterung für das Update verfliegen, während die Krypto-Karawane weiterzieht. Die kommenden Monate werden entscheidend für die Zukunft von IOTA sein und die Community hofft auf Fortschritte und ein baldiges Launch-Datum.

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