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Ethereum könnte von der Implementierung von Stealth-Adressen profitieren, sagt Vitalik Buterin – Technology

Der Mitbegründer von Ethereum, Vitalik Buterin, veröffentlichte einen Forschungsbeitrag, der die Verwendung von Stealth-Adressen vorschlägt, um die Privatsphäre zu schützen. Buterin führte aus, dass Stealth-Adressen heute ziemlich schnell auf Ethereum implementiert werden können und die Privatsphäre der Benutzer im Blockchain-Netzwerk erheblich verbessern würden.

Buterin schlägt Stealth-Adressen als Lösung für die Datenschutzherausforderungen im Ethereum-Ökosystem vor

Vor drei Tagen hat der Mitbegründer von Ethereum, Vitalik Buterinveröffentlicht a Blogeintrag die einen umfassenden Überblick über Stealth-Adressen und die Vorteile ihrer Verwendung gibt. Stealth-Adressen sind eine Funktion, die von anderen Blockchain-Netzwerken wie Monero (XMR), um die Privatsphäre und Anonymität bei der Durchführung von Transaktionen zu erhöhen. Das Netzwerk erstellt einmalige Adressen, die nicht mit der öffentlichen Adresse des Benutzers verbunden sind. In dem Blogbeitrag besteht Buterin darauf, dass „eine der größten verbleibenden Herausforderungen im Ethereum-Ökosystem der Datenschutz ist“.

Buterin beschreibt eine Reihe verschiedener Möglichkeiten, kryptografisch undurchsichtige öffentliche Adressen mit einem Key-Blinding-Mechanismus, Elliptic-Curve-Kryptografie und quantenresistenter Sicherheit zu generieren. Er spricht auch „Social Recovery und Multi-L2-Wallets“ und „Trennung von Ausgabe- und Anzeigeschlüsseln“ an. Buterin merkt an, dass es einige Bedenken gibt, die die längerfristige Nutzbarkeit beeinträchtigen könnten, wie die Schwierigkeit der sozialen Erholung. „Langfristig können diese Probleme gelöst werden, aber das Stealth-Adress-Ökosystem sieht langfristig so aus, als würde es wirklich stark von Zero-Knowledge-Beweisen abhängen“, sagte Buterin.

Während Monero Stealth-Adressen verwendet, wird die Technologie auch in Kryptowährungsnetzwerken wie Zcash, Dash, Verge, Navcoin und PIVX eingesetzt. Es ist erwähnenswert, dass einige der oben genannten Kryptowährungen unterschiedliche Implementierungen von Stealth-Adressen haben. Zum Abschluss seines Forschungsbeitrags führt Buterin aus, dass Stealth-Adressen leicht in das Ethereum-Netzwerk implementiert werden könnten und Wallets sich an die Änderungen anpassen müssten. Insgesamt würde die Unterstützung von Stealth-Adressen erhebliche Änderungen an der zugrunde liegenden Architektur von Ethereum-basierten Wallets und ihren aktuellen Einstellungen erfordern.

Beispielsweise verwenden aktuelle Wallets ein anderes Adressformat. Der Lite-Client müsste für jede Transaktion neue, einmalige Adressen generieren, und Wallets müssten in der Lage sein, die Transaktionsdaten richtig zu verschlüsseln und zu entschlüsseln. „Grundlegende Stealth-Adressen können heute ziemlich schnell implementiert werden und könnten die praktische Privatsphäre der Benutzer auf Ethereum erheblich verbessern“, schließt Buterin. „Sie erfordern einige Arbeit auf der Wallet-Seite, um sie zu unterstützen. Allerdings bin ich der Meinung, dass Wallets auch aus anderen datenschutzbezogenen Gründen beginnen sollten, sich in Richtung eines nativeren Mehradressenmodells zu bewegen (z. B. könnte das Erstellen einer neuen Adresse für jede Anwendung, mit der Sie interagieren, eine Option sein).

Was halten Sie von der Implementierung von Stealth-Adressen im Ethereum-Netzwerk? Glauben Sie, dass dies die Privatsphäre der Benutzer im Blockchain-Netzwerk erheblich verbessern würde, oder haben Sie Bedenken hinsichtlich der längerfristigen Nutzbarkeit? Teilen Sie Ihre Gedanken in den Kommentaren unten mit.

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Jamie Redman

Jamie Redman ist der Nachrichtenleiter bei Bitcoin.com News und ein in Florida lebender Journalist für Finanztechnologie. Redman ist seit 2011 aktives Mitglied der Kryptowährungs-Community. Er hat eine Leidenschaft für Bitcoin, Open-Source-Code und dezentrale Anwendungen. Seit September 2015 hat Redman mehr als 6.000 Artikel für Bitcoin.com News über die heute aufkommenden disruptiven Protokolle geschrieben.




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