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Deutsche Staatsanwälte beauftragen lokale Bank, um beschlagnahmte Kryptowährungen im Wert von 113 Millionen US-Dollar zu „säubern“ –

Deutsche Staatsanwälte haben eine Bank beauftragt, in Strafverfahren beschlagnahmte Kryptowährungen zu „säubern“. „Da die Kryptowährungen mit Kriminalität in Verbindung stehen, gelten sie als ‚kontaminierte Münzen‘ und können nicht an Mainstream-Börsen gehandelt werden“, sagte die Bank.

Bank beauftragt, in Kriminalfällen beschlagnahmte Kryptowährung zu bereinigen

Die Anti-Cybercrime-Einheit der hessischen Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt hat Berichten zufolge das Bankhaus Scheich Wertpapierspezialist AG beauftragt, Kryptowährungen im Wert von rund 100 Millionen Euro (113 Millionen US-Dollar) zu „säubern“, berichtete Bloomberg am Mittwoch. Die Münzen wurden in einem Strafverfahren beschlagnahmt, an dem drei Drogendealer beteiligt waren.

Die Bank stellte fest, dass beschlagnahmte Kryptos nach der Reinigung wieder in den regulären Umlauf zurückkehren werden, und erklärte:

Da die Kryptowährungen mit Kriminalität in Verbindung stehen, gelten sie als „kontaminierte Münzen“ und können nicht an Mainstream-Börsen gehandelt werden.

Der vom Bankhaus Scheich etablierte Reinigungsprozess „stellt sicher, dass Handelspartner darüber informiert werden, dass die Währungen wieder im legalen Besitz sind und als ‚sauber’ deklariert sind und verkauft werden können“, heißt es in der Publikation. Nähere Einzelheiten zu dem Verfahren machte die Frankfurter Bank jedoch nicht.

Das Bankhaus Scheich stellte fest, dass die beschlagnahmte Kryptowährung Anfang dieses Monats in einer Woche verkauft wurde. Der Erlös wird nun dem Staatshaushalt zugeführt.

Die Staatsanwälte und die Bank sagten, dass sie in zukünftigen Strafverfahren zusammenarbeiten werden, um beschlagnahmte Kryptowährungen wieder auf die Märkte zu bringen.

Mehrere Personen in den sozialen Medien fanden den Schritt der deutschen Regierung interessant. Podcaster Joe Weisenthal twitterte beispielsweise:

Es ist interessant, dass Regierungen im Wesentlichen im Dienste der Umkehrwäsche von Krypto stehen. Sie nehmen verseuchtes Krypto (das in Kriminalfällen beschlagnahmt wurde und als solches nicht an Börsen gehandelt wird) und waschen es dann, damit es wieder frei auf dem Markt gehandelt werden kann.

Was halten Sie davon, dass die Bundesregierung eine Bank beauftragt, beschlagnahmte Kryptowährungen zu „säubern“? Lassen Sie es uns im Kommentarbereich unten wissen.

Deutsche Staatsanwälte beauftragen lokale Bank, um beschlagnahmte Kryptowährungen im Wert von 113 Millionen US-Dollar zu „säubern“ –, Krypto News Österreich

Kevin Helms

Kevin, ein Student der österreichischen Wirtschaftswissenschaften, fand Bitcoin im Jahr 2011 und ist seitdem ein Evangelist. Seine Interessen liegen in der Bitcoin-Sicherheit, Open-Source-Systemen, Netzwerkeffekten und der Schnittstelle zwischen Ökonomie und Kryptographie.




Bildnachweise: Shutterstock, Pixabay, Wiki Commons

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