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Der Plan der BitMEX-Top-Execs, eine deutsche Bank zu übernehmen, fällt durch

  • Der Deal wurde wahrscheinlich aus regulatorischen Gründen ausgerufen, aber es könnte andere Gründe geben, sagten Experten
  • Im Oktober gab die Münchner Bank Pläne bekannt, durch einen Verwahrungsvertrag mit Fireblocks in das Krypto-Banking zu expandieren

Pläne für die Übernahme der deutschen Bank Bankhaus von der Heydt durch die BXM Operations AG, ein von BitMEX-Führungskräften gegründetes Unternehmen, sind Berichten zufolge gescheitert Deutsche Medien.

Das von BitMEX-CEO Alexander Höptner und Chief Financial Officer Stephan Lutz gegründete Unternehmen mit Sitz in Deutschland gab den Deal erstmals im Januar als Teil der umfassenderen europäischen Expansionsziele von BitMEX bekannt. Deutschland sei aufgrund der unternehmensfreundlichen Wirtschaft des Landes ein besonders idealer Standort, sagte Lutz, der auch als Finanzvorstand der BMX Operations AG tätig ist.

Experten gehen davon aus, dass die gescheiterte Übernahme wahrscheinlich auf Probleme mit der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, besser bekannt als BaFin, der Finanzaufsichtsbehörde in Deutschland, zurückzuführen ist.

„Die deutsche Regulierungsbehörde ist streng und wenn nicht alle Enten in einer Reihe stehen würden, würden sie ablehnen“, sagte Michael Klena, Geschäftsführer bei Architect Partners, einer Beratungsfirma für Fusionen und Übernahmen. „Die Tatsache, dass sie es abgesagt und nicht verzögert haben, deutet darauf hin, dass die BaFin mit BitMex/BMX Ops nicht zufrieden war und sich nicht wohlfühlen konnte.“

BitMEX war in der Vergangenheit mit regulatorischen Problemen konfrontiert. Im Oktober 2020 wurde die Kryptowährungsbörse und die Handelsplattform für Derivate von der US Commodity Future Trading Commission (CFTC) angeklagt, weil sie nicht autorisierte Handelsdienstleistungen angeboten hatte. BitMEX stimmte später einem Vergleich mit der CFTC und dem Financial Crimes Enforcement Network (FinCEN) über 100 Millionen Dollar zu.

Es gibt jedoch immer noch Probleme mit der Situation, wies Klena darauf hin.

„Sehr wenige Regulierungsbehörden würden irgendetwas genehmigen, bis andere regulatorische Angelegenheiten geklärt sind“, fügte er hinzu.

Es könnte auch andere Erklärungen für das Scheitern geben, sagte Klena, wie zum Beispiel ein anderer Bieter, aber der Deal war von Anfang an ein harter Kampf.

„Das war ein überraschender Deal, als er angekündigt wurde, und nur die vertrauenswürdigsten Institutionen konnten ihn praktisch durchziehen“, sagte Eric Risley, geschäftsführender Gesellschafter bei Architect Partners. „BitMEX fällt nicht in diese Kategorie.“

Das Bankhaus von der Heydt ist seit einiger Zeit digital-Asset-freundlich. Im Oktober gab die Münchener Bank Pläne bekannt, durch einen Verwahrungsvertrag mit Fireblocks in das Krypto-Banking zu expandieren und damit eine der ersten Banken zu werden, die Krypto-Dienstleistungen in der Region anbietet. Neben der Verwahrung bietet das Bankhaus von der Heydt derzeit Blockchain-Zahlungsdienste an.


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Der Beitrag BitMEX Top Execs’ Plan to Acquiring German Bank fällt durch ist keine finanzielle Beratung.

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