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Botswana hat keinen Regulierungsrahmen für Krypto – Zentralbank – Schwellenländer

Die Bank of Botswana (BOB) hat erklärt, dass das Land keinen spezifischen rechtlichen oder regulatorischen Rahmen in Bezug auf Krypto-Assets hat. Die Bank warnt jedoch Einwohner, die in Kryptowährungen investieren, dass sie keinen Rechtsweg haben, sollten sie finanzielle Verluste erleiden.

Reaktion der Zentralbank auf öffentliche Anfragen

In seinem Stellungnahme November veröffentlicht wurde, erkennt die Zentralbank zunächst an, dass die Anwohner genau wie ihre Kollegen auf der ganzen Welt am Handel mit Kryptowährungen beteiligt sind. Darüber hinaus bestätigte die BOB, dass sie öffentliche und Medienanfragen zu diesem Thema erhalten und beantwortet hat.

Als nächstes teilt die Erklärung einige der Beobachtungen, die von der Zentralbank gemacht wurden, als sie die Entwicklungen beim zunehmenden Handel mit Krypto-Assets beobachtete.

„Es gibt keinen spezifischen rechtlichen oder regulatorischen Rahmen in Bezug auf oder das Verbot von Investitionen in Krypto-Assets wie Bitcoin in Botswana. Daher ist der Handel mit Bitcoin oder ähnlichen dezentralisierten Technologien, auch bekannt als „Kryptowährung“, vergleichbar mit Investitionen in andere immaterielle Vermögenswerte mit den damit verbundenen Risiken, die diesen Investitionen innewohnen, wie z. B. vollständiger Wertverlust oder möglicher Missbrauch der Technologien zum Nachteil von Investoren“, erklärte die BOB-Presseerklärung.

Während die BOB darauf besteht, dass es für Kryptowährungsinvestoren, die Geld durch betrügerische Systeme verlieren, keinen Rechtsweg gibt, fordert die Bank die Anleger auf, „die Registrierung und Rechtmäßigkeit des Unternehmens sowie die Art der Geschäftstätigkeit, einschließlich die Art und Weise der Generierung und die Quelle der Erträge.“

Kryptowährung keine echte Währung

Die Erklärung der Zentralbank deutet auch darauf hin, dass die zugrunde liegende Aktivität einiger Unternehmen, die im Krypto-Handel tätig sind, mit Schneeballsystemen und Betrügereien zusammenhängen könnte. Daher warnte die BOB Investoren, die im Kryptowährungshandel tätig sind, erneut davor, dass sie „an kriminellen Aktivitäten teilnehmen könnten“. Aus Sicht der BOB bedeutet dies, dass diese Krypto-Investoren möglicherweise „strafrechtlich haftbar gemacht und/oder einem erheblichen Risiko von finanziellen und Vermögensverlusten ausgesetzt sind“.

Inzwischen macht die Stellungnahme auch die Ansichten der BOB zur Einstufung von Kryptowährungen als Währungen bekannt. Laut der Zentralbank ist dieser Hinweis auf Kryptowährungen fehlgeleitet, da diese nicht die wichtigsten grundlegenden und komplementären Eigenschaften von Geld oder Währung aufweisen, wie zum Beispiel eine stabile Wertaufbewahrung.

Kryptowährungen versagen laut BOB auch als Rechnungseinheit oder als weithin akzeptiertes Tauschmittel. Noch wichtiger ist, dass Kryptowährungen aus Sicht der BOB keine Unterstützung durch den Staat oder die Zentralbank in Bezug auf den Status als gesetzliches Zahlungsmittel, die Übertragbarkeit, den Umtausch oder den Wert haben.

Was haltet ihr von dieser Aussage des BOB? Sagen Sie uns Ihre Meinung im Kommentarbereich unten.

Bildnachweise: Shutterstock, Pixabay, Wiki Commons

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