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Bitcoin im ersten Quartal 2025: Schlechteste Quartalsrenditen seit sieben Jahren – Ein Blick auf Markttrends und zukünftige Entwicklungen

Bitcoin (BTC): Ein schwieriger Start ins Jahr 2025

Bitcoin (BTC) hat im ersten Quartal 2025 einen herausfordernden Beginn erlebt, mit den niedrigsten Quartalsrenditen seit sieben Jahren. Diese signifikante Abnahme hat viele Investoren verunsichert und sie dazu gebracht, sich zu fragen, ob jetzt der optimale Zeitpunkt für Käufe oder Verkäufe ist.

Bitcoin-Kurs im 1. Quartal: Ein 7-Jahres-Tief

Im ersten Quartal 2025 verzeichnete Bitcoin eine Rückgang von 11,82 Prozent, was die schwächste Leistung seit 2018 darstellt. Zum Vergleich: 2018 war durch einen brutal verlaufenden Bärenmarkt gekennzeichnet, in dem BTC über 50 Prozent seines Wertes verlor. Während Bitcoin im ersten Quartal 2024 einen Anstieg von mehr als 68 Prozent verzeichnete, fiel der Kurs zwischen Dezember 2024 und dem 31. März 2025 von 106.000 USD auf etwa 80.200 USD. Dieser Rückgang ist auf eine Kombination aus makroökonomischem Druck und politischen Unsicherheiten zurückzuführen, insbesondere im Hinblick auf die neue Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump.

Trotz dieses bärischen Umfelds zeigen On-Chain-Daten einen unterschiedlichen Trend: Bitcoin-Wale akkumulieren weiterhin BTC. Ein Bericht von Santiment vom 31. März 2025 stellte fest, dass die Anzahl der Wal-Adressen, die zwischen 1.000 und 10.000 BTC halten, mit 1.993 einen Höchststand seit Dezember 2024 erreicht hat. Dies entspricht einem Anstieg von 2,6 Prozent in den letzten fünf Wochen, was auf ein wachsendes Vertrauen unter großen Inhabern hinweist.

Am 31. März 2025 berichtete Glassnode außerdem, dass die Handelsaktivität unter Bitcoin-Inhabern mit einem Haltedauer von 3 bis 6 Monaten auf den niedrigsten Stand seit Juni 2021 gefallen ist. Diese Entwicklung deutet darauf hin, dass kurzfristige Inhaber entweder stabil bleiben oder den Markt verlassen, was den Verkaufsdruck verringert. Laut Glassnode sind die Ausgaben von BTC-Inhabern auf dem niedrigsten Stand seit Mitte 2021, was die Vermutung untermauert, dass die jüngsten Käufer ihre Positionen halten.

Zusätzlich fiel der Bitcoin-Bestand an Börsen am selben Tag auf 7,53 Prozent, den niedrigsten Stand seit Februar 2018. Ein niedriger Bestand an Börsen korreliert häufig mit einem langfristigen Halteverhalten, was zu einer Knappheit führen kann, die die Preise in der Zukunft ansteigen lässt. Diese Metriken deuten darauf hin, dass Bitcoin in eine Phase der Akkumulation und Konsolidierung eintreten könnte.

Marktanalyst Axel Adler Jr. äußerte am 1. April 2025 die Einschätzung, dass der Verkaufsdruck von Bitcoin erschöpft sei und prognostizierte eine Konsolidierungsphase im April und Mai. Dies lässt darauf schließen, dass sich der Markt stabilisieren könnte, bevor er seinen nächsten bedeutenden Schritt macht.

Fidelity Research sieht Zeichen dafür, dass Bitcoin an Schwung für die nächste Phase seiner „Beschleunigungsphase“ gewinnt. Die Analyse von Fidelity stützt sich auf historische Zyklen, die darauf hindeuten, dass Konsolidierungsphasen oft großen Kursanstiegen vorausgehen. Diese Beobachtungen stimmen mit dem Trend der Wal-Akkumulation und dem rückläufigen Börsenbestand überein und könnten auf ein potenzielles Aufwärtsmomentum im mittleren bis langen Zeitraum hindeuten.

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