
Bitcoin-ETFs verzeichnen Abflüsse, während Ether-ETFs Zuflüsse verzeichnen
In der vergangenen Woche erlebten Bitcoin-ETFs erhebliche Abflüsse von insgesamt 71 Millionen Dollar, was den Rückgang von 93 Millionen Dollar, der am Freitag zuvor verzeichnet wurde, fortsetzt. Diese Entwicklung ist ein Indikator dafür, dass Investoren auf die aktuellen wirtschaftlichen Unsicherheiten reagieren. Ein prominenter Grund für diese Zurückhaltung könnte die Ankündigung von bevorstehenden Zöllen durch Präsident Trump sein, die am 2. April in Kraft treten sollen.
Die bedeutendsten Abflüsse bei den Bitcoin-ETFs wurden von Wisdomtree’s BTCW verzeichnet, das einen massiven Verlust von 32,55 Millionen Dollar hinnehmen musste. Ark 21shares’ ARKB folgte mit einem Abfluss von 23,18 Millionen Dollar. Auch Bitwise’s BITB und Valkyrie’s BRRR mussten Verluste von 19,87 Millionen Dollar bzw. 10,56 Millionen Dollar verzeichnen. Trotz eines Zuflusses von 15,09 Millionen Dollar bei Blackrocks IBIT war dies nicht ausreichend, um den allgemeinen Abwärtstrend auszugleichen.
Im Gegensatz zu den Bitcoin-ETFs zeigen Ether-ETFs Anzeichen einer stabilen Erholung. Fidelity’s FETH war der Hauptbeitrag zu den Tageszuflüssen von 6,42 Millionen Dollar, was eine Abkehr von der Abflussserie darstellt, die Ether-Fonds im März belastete.
Das gesamte Handelsvolumen der Bitcoin-ETFs belief sich auf 1,60 Milliarden Dollar, wobei die Nettovermögenswerte auf 93,17 Milliarden Dollar sanken. Die Ether-ETFs wurden an diesem Tag für 205,23 Millionen Dollar gehandelt, und die gesamten Nettovermögenswerte beliefen sich auf 6,28 Milliarden Dollar.
Analysten vermuten, dass die Abflüsse bei Bitcoin-ETFs mit der wirtschaftlichen Unsicherheit in Verbindung stehen, die durch die bevorstehenden Zölle erzeugt werden. Marktteilnehmer könnten daher ihre Positionen anpassen, was zu einer Welle vorsichtiger Verkäufe geführt hat.
In dieser angespannten Marktsituation stehen Bitcoin-ETFs vor einer entscheidenden Bewährungsprobe, während Ether-ETFs versuchen, ihre Erholung fortzusetzen. Die kommenden Wochen werden entscheidend dafür sein, wie sich die Lage im Kontext der makroökonomischen Herausforderungen entwickelt.