Viele institutionelle Anleger prognostizieren im nächsten Jahr eine große Korrektur auf dem Kryptowährungsmarkt, wie eine von Natixis Investment Managers veröffentlichte Umfrage zeigt. Obwohl Krypto als Hauptanwärter für eine große Korrektur angesehen wird, wärmen sich institutionelle Anleger zunehmend für die Anlageklasse auf.
Institutionelle Anleger sehen Krypto als Top-Anwärter auf größere Korrekturen
Natixis Investment Managers hat am Mittwoch die Ergebnisse einer weltweiten Umfrage bei institutionellen Anlegern veröffentlicht. Das Unternehmen befragte 500 institutionelle Anleger, die zusammen ein Vermögen von 13,2 Billionen US-Dollar für öffentliche und private Altersvorsorge, Versicherungen, Stiftungen, Stiftungen und Staatsfonds weltweit verwalten. Fast 100 institutionelle Anleger in den USA, die ein Vermögen von 1,3 Billionen US-Dollar verwalten, wurden einbezogen.
Institutionelle Anleger wurden gefragt, welche Märkte im nächsten Jahr eine starke Korrektur erleben werden. Während „Institute Korrekturpotenzial in einer Reihe von Anlageklassen und Sektoren sehen“, heißt es in den Umfrageergebnissen:
Sie glauben, dass der Hauptanwärter auf eine große Korrektur im nächsten Jahr Kryptowährungen sein werden.
Natixis führte aus, dass die Kryptowährung die Liste der Korrekturbedenken anführt, da mehr als die Hälfte der befragten Institute eine Korrektur fordern. Als nächstes auf der Liste stehen zinssensitive Anleihen (45%), Aktien (41%) und Technologie (39%).
Trotz der Vorhersage einer großen Korrektur für den Kryptomarkt wärmen sich institutionelle Anleger zunehmend für die Anlageklasse auf, bemerkte Natixis und erklärte:
Auch wenn Krypto der Hauptanwärter auf eine Korrektur ist, beginnen sich die Institutionen mit der digitalen Währung zu erwärmen.
Natixis fügte hinzu: „Vier von zehn halten Krypto für eine legitime Anlageoption, und von den 28 %, die in Krypto investieren, sagen 90 %, dass sie ihre Allokation beibehalten (62 %) oder erhöhen (28 %).“ Inzwischen erwarten 87% der institutionellen Anleger, dass die Zentralbanken irgendwann Kryptowährungen regulieren werden.
Eine wachsende Zahl institutioneller Anleger hat in den letzten Monaten Interesse an Kryptowährungen gezeigt. Im Mai sagte die globale Investmentbank Goldman Sachs, die Angst vor dem Verpassen (FOMO) sei Fahren Institutionen zu Bitcoin. Im Juli zeigt eine Umfrage von Nickel Digital Asset Management, dass 82 % der institutionellen Anleger und Vermögensverwalter planen zu erhöhen ihre Krypto-Exposure zwischen jetzt und 2023.
Stimmen Sie den befragten institutionellen Anlegern über eine große Korrektur am Kryptomarkt zu? Lassen Sie es uns im Kommentarbereich unten wissen.
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